Projekt Battery Hill

Das Battery-Hill-Projekt

Das manganreiche Battery-Hill-Grundstück von Manganese X Energy Corp. (MN) liegt in der kanadischen Provinz New Brunswick. Das Fraser Institute hat New Brunswick in Sachen Rechtssprechung eines der besten Bergbaugebiete in Kanada genannt.

Das Gründstück besteht aus 55 Claims über 1228 Hektar verteilt und befindet sich ungefähr fünf Kilometer im Nordwesten von Woodstock, einer kleineren Ortschaft in Carlton County, im südwestlichen Teil von New Brunswick (klicken Sie auf die Karte unten, um sie in voller Größe zu sehen). Es umfasst entweder alle oder Teile von 5 Zonen mit Mangan-/Eisenvorkommen: Iron Ore Hill, Moody Hill, Sharpe Farm, Wakefield und Maple Hill. Bryan Way berichtete in seiner Masterarbeit über die Manganvorkommen in Woodstock und Umgebung, dass es dort „eine Reihe an Bändererzformationen gibt, die zusammengerechnet die größte Manganquelle in Nordamerika ergeben: ungefähr 194 Millionen Tonnen“.

Technischer Bericht: Battery Hill

Das Battery-Hill-Grundstück: Eigenschaften und Daten

Das Manganese-X-Grundstück Battery Hill ist entlang der Nordsüdachse ungefähr 6 Kilometer lang und in Ostwestrichtung ca. 1,7 Kilometer breit. Das Grundstück liegt neben dem Weiler Jacksonville und ist 5 Kilometer im Nordwesten von Woodstock, New Brunswick. In Kanada werden Erschließungslizenzen amtlich durchnummeriert und als offizielle Zahl übergeben; daher werden sie vor Ort gerne als „right number“ bezeichnet. Battery Hill heißt auf dem Papier eigentlich Jacksonville – für uns ist aber die „right number“: 5816.

Man erreicht unser Grundstück mit dem Auto in etwas mehr als sieben Stunden. Von Montreal (Quebec) aus sind das 714 Kilometer in Richtung Osten. Mehr als 5200 Menschen leben in Woodstock, der nächste Zug befindet sich in Houlton, Maine, das eine Einwohnerzahl von 6100 hat und ungefähr 15 Kilometer südwestlich von unserem Grundstück entfernt ist. Die am nächsten liegende größere Stadt ist Fredericton, die 95 Kilometer südlich liegt und 56 000 Einwohner hat. Woodstock und Fredericton sind beide durch den Trans Canada Highway miteinander verbunden. Vor Ort gibt es gibt eine asphaltierte Straße und einige Schotterstraßen in gutem Zustand, von denen aus man das Grundstück erreichen kann. Die Route 95 ist eine zweispurige Autobahn, die mit der US-Interstate-95 verbunden ist, die von Woodstock nach Houlton führt und 3 Kilometer südlich des Grundstücks verläuft. Die kanadisch-amerikanische Grenze liegt dabei etwa 12 Kilometer westlich. In der Nähe des Grundstücks verlaufen außerdem wichtige Stromverbindungsleitungen, und es steht ausreichend Wasser zur Verfügung.

Anfang 2016 hat Perry MacKinnon Consuting einen National Intrument Technical Report (NI 43-101) über die Manganvorkomen innerhalb des Erschließungsgenehmigungsgebiets 5816 in der Nähe von Woodstock, New Brunswick, veranlasst. Der Anlass bestand darin eine umfassende unabhängige Bewertung des Manganpotenzials von Battery Hill vorzunehmen.

Der Bericht überprüft und diskutiert die Ergebnisse sowohl der historischen als auch der aktuellen Oberflächenarbeiten sowie der Bohrungen, die im Jahr 2011 durchgeführt wurden. Die jüngste Feldforschungsarbeit wurde unter Aufsicht von Perry MacKinnon (P. Geo) durchgeführt, der laut den NI-43-101-Bestimmungen als sogenannte Qualifizierte Person gilt. Die folgenden Informationen stellen eine Zusammenfassung seines technischen Berichts dar.

1836 wurde im Gebiet um Woodstock ein Eisen-Mangan-Lagerstätte entdeckt, die ab 1848 fast 40 Jahre lang abgebaut wurde. MacKinnon berichtet, dass 70 000 Tonnen, die hauptsächlich aus einer mineralisierten Zone namens Iron Ore Hill stammen, abgebaut wurden. Das abgebaute Material wurde Berichten zufolge aufgrund seiner außergewöhnlichen Qualität nach Großbritannien geschickt, um dann dort zur Panzerung von Kanonenbooten der Royal Navy verarbeitet zu werden.

Die Mangan-Eisen-Vorkommen um Woodstock herum sind Teil der frühen silurischen Smyrna-Mills-Formation und stehen in Verbindung mit gebänderten Eisenformationen innerhalb einer Abfolge von Schiefern, schluffigen Schiefern und Schluffsteinen (Way 2012; Kesavanathan et al. 2014). Die Smyrna-Mills-Formation gehört zu einer breiteren Sequenz von Sedimentgesteinen, die sich über die US-Grenze bis in den Bundesstaat Maine erstreckt, wo sie ähnliche Ablagerungen beherbergt. In New Brunswick erstreckt sich dieses vorteilhafte  Gesteinspaket von Jacksontown aus (nördlich von Jacksonville) in Richtung Süden bis zur US-Grenze – über eine Distanz von mehr als 20 Kilometern.

Das Battery-Hill-Grundstük von Manganese X beinhaltet von Norden bis Süden die Manganmineralisierungen in den Gebieten von Jacksontown bis Hartford, und auch die Vorkommen in Moody Hill, Sharpe Farm, Iron Ore Hill, Maple Hill und Wakefield in ihrer Gänze. Die jüngsten Bodenproben an der Oberfläche sowie Bohrungen im Gebiet um Iron Ore Hill haben ergeben, dass Mangangehalte und Mächtigkeiten auf unserem Grundstück auftreten, die von potenziellem wirtschaftlichen Interesse sind (MacKinnon 2016). Insbesondere das Diamantbohrloch GNB-11-3, das abseits der bekannten nahegelegenen Mineralisierung gebohrt wurde, durchteufte 57 Meter (Kernlänge) mit 10,38 % Mn. Das weist darauf hin, dass auf dem Grundstück über die historisch bekannten Zonen hinaus weiteres Potenzial für zusätzliche Manganzonen besteht.

Als 2011 eine Magnetometeruntersuchung durchgeführt wurde, fand man zudem heraus, dass neben den bekannten Mineralvorkommen weitverbreitete Anomalien insbesondere am nördlichen Ende der Claims auftreten – dort wo eigentlich keine Vorkommen bekannt sind. Anhand der Untersuchung, den Oberflächenschürfproben, den Schlitzprobenentnahmen und den NQ-Diamantbohrlöchern lässt sich insgesamt sagen, dass wahrscheinlich signifikantes Potenzial für Manganvorkommen in weitläufigen Gebieten der Claims von Lizenz 5816 existiert. Diese Schlussfolgerung wird durch die Erschließung der Canadian Manganese Company (einem Tochterunternehmen von Minco PLC) bei der Lagerstätte Plymouth bestätigt, die 2,5 bis 3 Kilometer südwestlich liegt und eine abgeleitete Mineralressource von 44,8 Millionen Tonnen mit einem Durchschnittsgehalt von 9,85 % Mn und 14,15 % Fe unter Anwendung eines unteren Mn-Cutoff-Gehalts von 3,5 % Mn ergeben hat (Kesavanathan et al. 2014). Dabei ist anzumerken, dass die Mn-Fe-Mineralisierung bei Plymouth in ihrer Art den in unserem Grundstück identifizierten Zonen und Vorkommen ähnelt; dennoch gibt es keine Garantie, dass auf der Lizenz 5816 eine ähnliche Ressource identifiziert werden wird. Außerdem handelt es sich bei den abgeleiteten Mineralressourcen bei Plymouth nicht um Mineralreserven und es konnte somit keine wirtschaftliche Rentabilität nachgewiesen werden. Zudem gibt es auch keine Garantie, dass die Ressourcen bei zukünftigen Arbeiten in echte Reserven umgewandelt werden.

Drei der historisch wichtigsten Manganzonen (und mindestens zwei weitere Auftreten, die durch eine historische Erschließung entdeckt wurden) befinden sich auf dem Grundstück Battery Hill von Manganese X. Sidwell (1957) hatte auf Basis von Oberflächenproben und begrenzten Bohrarbeiten und eine Beurteilung über eine Reihe der Mangan-Eisen-Zonen im Woodstock-Raum durchgeführt. Er listete die folgenden Mineralzonen auf, beginnend im Süden: Moody Hill, mit einer geschätzten potenziellen Menge von 9 072 000 Tonnen; Sharpe Farm, mit 7 257 000 Tonnen; und Iron Ore Hill, mit 22 680 000 Tonnen. Sidwell wies darauf hin, dass diese drei Zonen eine Reihe von Mineralgehalten zwischen 7,5 % und 10 % Mn mit einem geschätzten Durchschnittsgehalt von insgesamt 9 % Mn und 13 % Fe aufzeigen. Die von Sidwell vorgelegten Schätzungen der Gehalte und Tonnagen der mineralisierten Zonen basieren wie gesagt auf begrenzten Bohrungen, geophysikalischen Bodenuntersuchungen und einigen Oberflächenproben. Daher sind diese Schätzungen historischer Natur und sollten hinsichtlich der Vorkommensmenge nicht mehr als verlässlich angesehen werden; sie geben jedoch einen Hinweis auf das Mineralisierungspotenzial der Zielzonen.

Auf Battery Hill wurden weitere Manganvorkommen nördlich der von Iron Ore Hill identifiziert. Maple Hill soll beispielsweise einen Gehalt von 13,88 % Eisen und 6,97 % Mangan aufweisen und liegt etwa 2 Kilometer nördlich von Iron Ore Hill. Das Wakefield-Vorkommen, das sich weitere 1,5 Kilometer nördlich von Maple Hill am äußersten nördlichen Ende der Lizenz 5816 befindet, soll bei Probeentnahmen 20,85 % Eisen und 8,86 % Mangan ergeben haben.